Wussten Sie schon?

Stimme und Dominanz
In der Tierwelt ist eine tiefe Stimme ein Signal für Dominanz und Drohung, manchmal sogar ein Signal für Größe. Höhere Stimmen sind hingegen mit Unterwerfung und Nachgiebigkeit verbunden.
Bei uns Menschen ist eine tiefere Stimme kein Signal für Körpergröße, da auch kleinere Menschen eine tiefe Stimme haben können. Wenn aber Tonaufnahmen mit tiefen und hohen Stimmen vorgespielt werden, behaupten die Zuhörer, die tieferen Stimmen gehören zu dominierenden und höhere Stimmen zu unterwürfigen Personen. Warum dieser Unterschied zwischen Menschen- und Tierwelt besteht, konnte (noch) nicht geklärt werden.
Es gibt aber auch interessante Parallelen. Die Tonhöhe bietet wichtige Hinweise in Bezug auf Dominanzansprüche. Man hat festgestellt, dass Männer mit einer tieferen Stimme einen hohen Anteil an Testosteron haben. Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Testosteron und Dominanz, je mehr Testosteron, desto tiefer ist in der Regel die Stimme. Wie schon John Wayne sagte: „Ein Mann sollte mit tiefer Stimme, langsam und nicht zu viel reden".
Außerdem zeigt eine tiefe oder hohe Stimmlage an, ob wir uns in einer bestimmten Situation dominant fühlen. Denken wir an die Stimmlage einer Mutter mit dem eigenen Baby: ihre Stimme ist hoch und dünn und hat eine beruhigende Wirkung auf das Kind.

Die hohe Stimme

Eine erhöhte Stimmlage muss nicht immer ein Zeichen für Lügen sein. Sie kann ebenso Wut oder Angst verstecken. Ob sie ein Zeichen für Unwahrheit ist, können wir nur erkennen, wenn wir den Zusammenhang verstehen. Manchmal bringen uns Aufregung und starke Emotionen dazu mit einer erhöhten Stimme zu sprechen, ohne dass wir lügen. Andersherum betrachtet, bedeutet es aber nicht, dass die Abwesenheit von Emotionen in der Stimme, ein Zeichen für Wahrheit ist.
Wenn Sie Interesse am Thema „Lügen und wie man sie erkennt" haben, und sich eine fundierte wissenschaftliche Arbeit wünschen, empfehle ich das englischsprachige Fachbuch von Paul Ekman „Telling lies".

 

The Inner Game of Music

Lernen Sie von Musikern, wie Sie auch in Ihrem Job Hürden überwinden, Konzentration verbessern und Nervösität reduzieren. Erreichen Sie ein hohes Level an Performanz.

 

Kennen Sie die Reihe "The inner game of..."? Sie scheint erfolgreich zu sein. Ich habe mit großem Staunen und Leidenschaft das Buch "The inner game of Music" gelesen und die Erkenntnis, die sich für mich als Coach und Sängerin daraus ergeben hat, umfasst mehr als ausschließlich Musikunterricht. Es geht um Selbtsbewußtsein, um bewußtes Leben und bewußte Konzentration während der Performance. Die Ziele, die wir uns setzen, bestimmen schon die Richtung unserer Handlung. Wenn diese nicht klar sind, dann sind auch unsere Handlungen nicht definiert. Folglich wird die Arbeit, die wir aufwenden um diese Handlungen auszuführen, umsonst sein.

Wenn Sie ein Meister in Ihrem Beruf werden und mehr über Soft-Skills lernen wollen, die Sie nur durch Erfahrung und Reflektion lernen, lesen Sie ein Buch aus dieser Reihe. Sie steigern Ihre Lebensqualität.

Die Tipps in dem Buch "The inner game of Music" sind auf alle Lebensbereiche anwendbar. Die Übungen sind allerdings für Musiker bestimmt. Sollten Sie auch ein Instrument spielen oder singen, finden Sie tolle Parallelen zu Ihrer musikalischen Arbeit.